 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
|
 |
 |
 |
 |
|
|
|
 |
 |
 |
 |
|
|
 |
 |
|
|
|
 |
|
|
 |
 |
 |
|
|
 |
 |
|
|
 |
Harmonie von historischer und zeitgenössischer Architektur
Der denkmalgeschützte Lorenzistock wurde saniert und in ein attraktives Büro- und Geschäftshaus mit einem großzügigen, zweigeschossigen Eingangsbereich umgebaut. Dabei wurde der Charme des historischen Gebäudes wieder zu neuem Leben erweckt und das vorhandene Kreuzgewölbe freigelegt. Die Ladenfläche an der Passage vom Marien- zum Zwingerhof wurde an ausgewählte Mieter, wie zum Beispiel Manufactum, vermietet. Ebenso legt die Bayerische Hausbau Wert darauf, historische und wieder verwendbare Baumaterialien wie beispielsweise Naturstein und Holzböden, in enger Abstimmung mit der Denkmalpflege, nach Möglichkeit zu erhalten. Schon frühzeitig wurden archäologische Untersuchungen eingeleitet, um bei der Sanierung des Gebäudes den Belangen des Denkmalschutzes gerecht zu werden und einen behutsamen Umgang mit der historischen Bausubstanz zu gewährleisten.
|
 |
  |
|
 |
 |
|
|
 |
 |
|
|
 |
Innovative Dach- und Fassadengestaltung
Mit seinen Entwürfen, die im Gegensatz zum ursprünglichen Wettbewerbsergebnis ein zusätzliches Geschoss vorsehen und die Fassadengliederung des derzeitigen Baubestandes berücksichtigen, hat das Architekturbüro von Professor Kulka eine wesentliche Forderung des Amtes für Denkmalschutz berücksichtigt. Damit wird die Traufhöhe des benachbarten Dallmayr-Gebäudes aufgegriffen und eine harmonische Verbindung zwischen beiden Häusern geschaffen. Den markanten Abschluss des Lorenzistocks bildet ein Dachgiebel mit roten marmoriert bedruckten Glasflächen, die bei Tageslicht wie eine klassische Ziegeleindeckung erscheinen und bei Beleuchtung in der Nacht gedämpftes Licht nach außen abgeben. Dadurch wird eine optimale Belichtung und ein effektiver Sonnenschutz der Büroflächen im Obergeschoss gewährleistet, ohne die gewünschte Transparenz und optische Öffnung des Gebäudes zum Marienhof hin aufzuheben. Die Dachflächen zum Hofgraben bestehen aus rotem Blech. Über eine weitere gestalterische Neuerung ist die Bayerische Hausbau besonders glücklich: Der überarbeitete Entwurf von Professor Kulka macht die Neubauteile des Lorenzistocks im Hofgraben auch in der Fassadengestaltung sichtbar. Marmoriert bedruckte Blechflächen, die mit der Formensprache des Daches harmonieren, verkleiden zum Hofgraben hin den Anbau im Obergeschoss. Damit knüpft das Bauträgerunternehmen an die baugeschichtliche Tradition des Alten Hofes an, der über Jahrhunderte hin durch An- und Neubauten sein heutiges Erscheinungsbild erhalten hat.
|
 |
  |
|
 |
|
|
|
 |
|
|
 |
 |
 |
|
 |
|
 |
 |
 |
 |
|